Happy New Year - Write a Good one

01.01.2019 | Ausgabe 51 | Write a Good one
 
 

 
 
2018 ist zu Ende und ich habe sowohl jede Menge tolle Erinnerungen an das letzte Jahr, so wie auch schlechte Erinnerungen. Ich war egoistisch, glücklich, sauer, habe gelacht und geweint. Habe Freundschaften dazu gewonnen und habe Freundschaften verloren. Habe mich verliebt, habe gestritten und mich wieder versöhnt und habe viele Geburtstage innerhalb der Familie gefeiert. Habe beschissene Tage überstanden und habe danach wieder gelächelt, weil es einfach weiter gehen musste.
 
Ich habe vielen Tieren meine Liebe gegeben und habe mit den Pferden gearbeitet, damit sie wieder Vertrauen fassen können. Das sie sehen, dass nicht alle Menschen schlimm sind. Ich habe sie in ihr neues Zuhause gehen lassen, mit der Hoffnung, dass sie dort so lange bleiben, bis sie ihren letzten Atemzug machen. Dass sie dort die Liebe bekommen, die ich ihnen gegeben habe.
 
Ich habe viel mit meinen Pferden gemacht. Von gemütlichen Ausritten, bis hin zu Bodenarbeit und Freispringen. Habe Cenciella an meine Reitbeteiligung verkauft, weil ich mit ihr nicht klar kam. Weil die Chemie zwischen uns einfach nicht gepasst hat, doch liebe ich sie immer noch.
 
Ich sehe, wie sie immer mehr aufblüht, wenn ihre Besitzerin mit ihr arbeitet. Sie passen so gut zusammen und auch das wird so lange sein, bis sie irgendwann ihren letzten Atemzug macht.
 
Ich habe zwei meiner engsten Freunde nach langer Freundschaft endlich gesehen. Am 09.07.2018 habe ich Jana das erste mal gesehen. Wir kennen uns noch gar nicht so lange, aber wir haben so viel schöne Dinge erlebt. Wir sind den ganzen Tag rum gelaufen, haben Donuts gegessen, sind mit meiner Schwester zusammen im Baruhmer Moor gewesen und saßen auf den alten Bahnschienen und haben Musik gehört und Fotos gemacht. Wir sind Shoppen gewesen und haben viel leckere Sachen gegessen. Vom 07.08. auf den 08.08.2018 war Jana wieder bei mir und wieder haben wir viele Dinge erlebt. Wir haben viel gelacht und sind viel gelaufen. Am Abend des 07. August haben wir Wraps gegessen und meins ist immer auseinander gefallen.
 
Vom 04.12. - 07.12.2018 war Steffi bei mir. Auch wir haben viel miteinander erlebt. Wir waren in Braunschweig Shoppen, haben zusammen gegessen, waren meine Großeltern besuchen, haben uns gegenseitig Gesichtsmasken drauf gemacht. Sind über den Weihnachtsmarkt gelaufen und als wir zurück zum Bahnhof gefahren sind, saßen wir in der falschen Straßenbahn. Wir haben viel gelacht und dafür bin ich ihr sehr Dankbar.
 
Der Sommer war wirklich warm. Ich habe am 02. Juli 2018 angefangen, auf zwei Katzen einer Freundin aufzupassen und ich habe mit den beiden sehr viel erlebt, auch wenn es bald zu ende geht. Du kannst HIER alles lesen.
 
Am 04. November 2018 verlor ich durch ein gewaltsames Verbrechen meine geliebte Reitponystute Paula. Es ist jetzt nicht mal 2 Monate her und ich vermisse sie. Es tut so sehr weh, zu wissen, auf welche grausame Art und Weise sie mir genommen wurde. Sie fehlt immer und überall und ich weiß, dass es noch eine ganze Weile braucht, bis ich verstehen kann, dass sie nicht mehr da ist. Wir alle vermissen sie und ich habe meinen Vater an diesem Tag weinen gesehen. Es ist ein komisches Gefühl. Sie ist nicht mehr da und auch meine Großeltern trauern um sie.
 
Wir hätten den Hof fast aufgegeben. Wir haben für alle Tiere, die bis zu dem Zeitpunkt bei uns waren, ein neues Zuhause gefunden. Die Hunde und die Katzen sind dennoch wieder bei uns. Wir haben viele Neuzugänge bekommen und sie alle brauchen Liebe und Zeit.
 
Das 2018 hat mir wieder gezeigt, dass nicht immer alles schön und bunt ist. Es gibt auch graue Tage, an denen man zerbrechen kann. Ich habe viel Leid gesehen und sie alle brauchen unsere Hilfe. Ich weiß, dass ich nicht alle retten kann, aber ich gebe immer mein Bestes, um ihnen zu helfen. Ich gebe auch in diesem Jahr weiterhin meine Liebe an die, die es am dringendsten brauchen und ich werde auch weiterhin dafür Kämpfen, dass sie Menschen treffen, die sie verstehen und ihnen ebenfalls diese große Liebe und die Zeit geben, die sie brauchen.

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